Fingernägel im weiblichen Modebewusstsein
| Ein Artikel von Simone Hickl | ![]() |
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Fingernägel haben in der weiblichen Welt und deren Modebewusstsein heutzutage eine beachtliche Bedeutung entwickelt: Nahezu jede Frau ist der Meinung, dass ein Outfit erst durch die passende Maniküre komplettiert ist.
Die Ursprünge dieser Nagelkultur reichen jedoch bis ins 19. Jahrhundert zurück. Zwar waren geschmückte Fingernägel bereits vorher bekannt, doch erst damals kam das Interesse an modischen Fingernägeln auf - was sich darin äußerte, dass frau ihren Nägeln durch pflegende Öle Glanz verlieh und ab 1830 auch Orangenholzstäbchen für die Nagelhaut nutzte.
Das 20. Jahrhundert brachte dann gleich zu seinen Anfängen die Entwicklung der Nagelfeile aus Metall und zwanzig Jahre später die ersten bunten Nagellacke - wenn auch zuerst lediglich nur einen hellen Rosaton - mit sich. Schnell setzte sich eine bestimmte Art des Auftragens durch: Das Lackieren der Nagelmitte, Nagelmond und -Spitze blieben frei. Ein weiterer Trend, das spitze Zufeilen der langen Nägel, konnte sich dagegen nicht durchsetzen.
1940 gab es eine Revolution in der Welt der Maniküre: Inspiriert von der Schauspielerin Rita Hayworth trugen viele Frauen ihre Nägel nun komplett in rot lackiert.
Doch die Entwicklung war noch nicht zu Ende: In den 1970ern kam die Nagelverlängerung erst mit Acryl, dann mit Fiberglas auf.
Und schließlich ebneten die 70er, 80er und 90er mit ihren bunten Nagelspitzen und Mustern den Weg für die Vielfalt der Nagelmode, die wir heute kennen!
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