Der Roman “Ruhestörung”
| Ein Artikel von Melanie Minden | ![]() |
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Der Roman “Ruhestörung” handelt von den versteckten Seiten der Psychiatrie. Richard Yates war selbst des öfteren Patient in Nervenheilanstalten und gerade deshalb hat dieser Roman etwas sehr ergreifendes.
Der recht erfolgreiche New Yorker Anzeigenverkäufer John Wilder führt ein, nach außen hin recht normales Leben, eines Familienvaters des Mittelstandes. Bis zu dem Septemberwochenende im Jarh 1960 als ihn sein Kumpel Paul wegen einigen Flaschen Whisky zu viel ins Krankenhaus brachte.
Wilder konnte seinem Leben einfach nichts Schönes mehr abgewinnen. Es ödete ihn an. Alles war ihm zu “normal”. Er fühlte sich in seinem Sein eingeengt und damit konnte und wollte er nicht mehr leben.
Vom Bellevue Hospialt wurde er direkt in die Psychitatrie eingewiesen auf die geschlossene “Station für gewalttätige Männer”.
Teilweise findet man Richard Yates in seinem Roman wieder.
Der Schriftsteller machte auch des öfteren bekanntschaft mit Psychiatrien. Als Sohn einer Alkoholikerin und später selbst Alkohol abhängig litt er an Psychosen.
Richard Yates verfasste sieben Romane und 20 Erzählungen und in allem was er schrieb handelte es sich um Alkohol und psychische Schwächen.
“Ruhestörung” erschien 1975 als Yates dritter Roman. Durch sein exzessieves Trinken und sein psychischen Gebrechen litt er des öfteren an Schreibhemmungen, die unter anderem dazu führte, dass er verwarlost lebte. Mit nichts, außer seiner Sucht starb der Begnadete Schriftsteller einsam im Jahr 1992.
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