Neueröffnung des Albertinums in Dresden
| Ein Artikel von Petra Schindling | ![]() |
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Nachdem das bekannte Albertinum in Dresden stark vom Hochwasser im Jahre 2002 getroffen wurde und die unterirdischen Depots unter Wasser standen, wurde es nach sechsjähriger Umbauphase wieder eröffnet. Für 51 Millionen Euro, die aus verschiedenen Mittel finanziert wurden, wurde das Albertinum saniert, neukonzipiert und mit einem überirdischen Depots mit Werkstätten ausgestattet. Ebenso wurden neuer Ausstellungsflächen hinzugewonnen.
Um das Albertinum zu neuem Glanz erstrahlen zu lassen, wurden vom bekannten Berliner Architekten Volker Staab verschiedene Maßnahmen ergriffen. So wurde der bisher ungenutzte Innenhof des Albertinums von ihm z.B. mit einer sogenannten Arche Noah überbaut, so dass der zusätzlich gewonnene Raum nun als Depot und Werkstatt genutzt werden kann. Zusätzlich wurde der Eingangsbereich für Besucher so verändert, dass von vielen bekannten Touristenattraktionen der Stadt das Albertinum direkt betreten werden kann.
Für die ausgestellten Kunstwerke wurde außerdem mehr Raum geschaffen, so dass das Albertinum künftig auch Platz für Sonderausstellungen zur Verfügung stellen kann. “Das versprochene Land” ist die erste Ausstellung dieser Art, die als Dank an die Künstler gedacht ist, die sich an der Benefizauktion zugunsten des Wiederaufbaus beteiligt haben.
Auch die ausgestellten Kunstwerke zeugen von der Modernisierung des Museums. Es zeichnet sich hier durch eine erfrischende Andersartigkeit gegenüber den bekannten europäischen Museen aus. Vor allen Dingen der Vergleich östlicher und westlicher Provenienz und Skulpturen junger Bildhauer machen den Unterschied interessant und deutlich sichtbar.
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