Die ehemalige Residenzstadt Altenburg

Die ehemalige Residenzstadt Altenburg, im Osten Thüringens gelegen, werden Sie mit ihren 36. 000 Einwohnern vielleicht für ein Provinzstädtchen halten. Diese Stadt birgt jedoch ein Juwel unter den Kunstsammlungen in sich- das Lindenau-Museum. Gegründet wurde es von Bernhard August von Lindenau (1779-1854), der ein universal gebildeter sächsischer Jurist, Astronom, Minister und Mäzen war. Im Jahr 1848 machte er seine Kunstsammlung der Öffentlichkeit zum Zwecke der Bildung zugänglich:»Der Jugend zur Belehrung, Dem Alter zur Erholung«. Seine didaktisch konzipierten Sammlungen vermachte er der Stadt Altenburg.
Das Museum besitzt 400 Tongefäße aus dem siebten bis zum dritten Jahrhundert v.Chr., die durch viele Motive ihrer Bemalung einen Einblick in das Leben und die Mythologie der alten Griechen und ihrer Zeitgenossen gewähren. Einem didaktischen Zwecke dienen die 70 Abgüsse der am meisten herausragenden Plastiken aus 5000 Jahren Kunstgeschichte. Hier können Sie die Werke, die über die ganze Welt verstreut sind in Originalgröße und in einem Raum konzentriert betrachten. Die Sammlung der frühen italienischen Malerei ist der Grund für die große Bedeutung des Museums. Mit 180 Tafeln, die zwischen dem 13. Und dem 16. Jahrhundert entstanden, ist das die größte Kollektion nördlich der Alpen. Die Kunstobjekte sind oft auf Reisen, werden in überfüllten Galerien der Kunstmetropolen ausgestellt. Ein Besuch im Lindenau-Museum ist da ein echter Geheimtipp.



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