Museen als Bewahrer und Verwalter der Kunst

Museen als reine Bewahrer und Verwalter von Kunst und Kultur oder Museen auch als ein Ort von Forschung und Wissenschaft? Das ist eine hochaktuelle Frage.

In Zeiten knapper öffentlicher Finanzen dürfte zumindest von staatlicher Seite die Tendenz zu Ersterem neigen, hat man doch für Forschung und Wissenschaft die Universitäten und publikumswirksame Ausstellungen ohne Forschungshintergrund wie z.B. ?Das MoMa in Berlin? scheinen eine solche Einstellung zu bestätigen.

Doch Kunst und Kultur, so faszinierend einzelne Stücke auch für sich selbst gesehen sind, können nicht ohne den erforschten Hintergrund bestehen. Genauso darf Forschung und Wissenschaft nicht Selbstzweck sein, sondern muss der interessierten Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt und verständlich gemacht werden. Der ideale Ort dafür ist auch heute noch das Museum.

In diesem Zusammenhang rücken aber auch Fragen der Vermittlung in den Vordergrund, eine Thematik, die in jüngster Zeit im ?Institut für Museumsforschung? der Stiftung Preußischer Kulturbesitz besondere Aufmerksamkeit erhalten hat. Auch für Museen ist die Zeit nicht stehen geblieben, es müssen neue Wege beschritten werden, wie Wissen vermittelt und Interesse geweckt werden können. Eine reine Präsentation der Ausstellungsstücke reicht in der Regel nicht mehr aus. Gefordert ist vielmehr die interaktive Einbindung der Besucher in die Ausstellung oder die Ausschöpfung des Mediums Internet.

Vom Ergebnis sowohl der themenbezogenen Forschung der Museen als auch der Erforschung der Museums-Mechanismen profitieren letztendlich alle: Museen, Wissenschaftler und Museumsbesucher



Bitte verlinken Sie diesen Artikel, wenn er Ihnen gefallen hat

URL:

Linkcode:

BB-Code


Kommentare:

Diesen Artikel jetzt Kommentieren