Iranische Kultur und Literatur

Viele Europäer besitzen, auch in unserer heutigen Zeit, einen falschen Eindruck von der iranischen Kultur, dem Geist des Landes sowie auch der Literatur diesen Landes. Ganz klar, Zensur in der Literatur spielt weiterhin eine Rolle, doch ein Autor lässt einen Aufschrei gegen die Zensur “von oben” verspüren, Shahriar Mandanipur. der Roman “eine iranische Liebesgeschichte zensieren” ist ein Aufschrei gegen die Zensur “von oben” und spricht sich logischerweise für Meinungs- und Pressefreiheit aus.
Das Buch handelt von der Liebesgeschichte von Dara uns Sara, die es auf Grund von kulturellen Regeln und Gegebenheiten schwierig haben sich kennenzulernen und eine Beziehung zueinander aufzubauen. im Roman selbst übernimmt der Erzähler die Aufgabe des Zensors, worauf im Buch zensierte Wörter und Textpassagen durchgestrichen und ersetzt sind, aber immernoch lesbar sind. Der Autor wehrt sich auf eine sehr provozierende, aber auch gelassene Art und Weise gegen Lese- und Schreibverbote des Irans.
Bis jetzt wurde diese Geschichte selbstverständlich nicht im Iran veröffentlicht, was auch gar nicht das Vorhaben des Autors war bzw. ist. Dieser hat schon vor längerer Zeit seinem Land den Rücken gekehrt und sich der westlichen Welt zugewendet.
Vielleicht bringt die Aufmerksamkeit anderer Nationen etwas, die iranische Bevölkerung zum nachdenken über ihre konservative Einstellung und ihren fest verankerten Wertvorstellungen anzuregen.



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