Dubstep

Eins ist sicher: der Dubstep hat sich doch nicht überlebt. Diese vor kurzem geäußerte These erweist sich nun als das, was sie ist: eine schwere, basslastige Ente.
Nachdem bereits mit Oliver Jones alias Skream und mit Digital Mystikz zwei Urväter des Genres ihre neuen Alben ans Tageslicht brachten, lässt sich der Urgroßvater des wilden Bassgewummers und Gründer des Labels Hyperdub auch nicht lumpen und nimmt den Hörer im Auftrag von !K7 mit zu einer Runde DJ-Kicks in seine private Disko.
Steve Goodman alias Kode9, der nur ab und an eine neue Scheibe oder ein Buch herausbringt, führt den Zuhörer dabei durch seine eigenen vier Wände und gewährt tiefe Einblicke sowohl in seine eigene Welt als auch in die Hinterzimmer von Techno, House, Dancehall, UKGarage und Kwaito. Trickreich wird dabei alles miteinander vermengt, was man im weitesten Sinn als Intelligence Dance Music bezeichnen kann. So wirft er über dreißig Stücke in den großen Suppenkessel des Dubstep und das Ergebnis ist rundum gelungen: Nur schwer kann man sich nach dem Hören den Wunsch verkneifen, sofort rauszulaufen und die Bässe zu spüren, zu schwoofen und zu zappeln.



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Kommentare:

  1. jascha on October 12th, 2010 23:54

    schöner artikel!
    bist du aus konstanz?

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